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Tel Aviv

Mein Baby kommt nach Tel Aviv, Tel A, Tel A, Tel Aviv..
…so oder ähnlich würde wohl ein Song von mir klingen, wenn ich Rockabillymusiker geworden wär. Da das aber nicht geklappt hat, weil ich es nicht versucht hab, muss ich halt mal wieder was schreiben.

Tel Aviv ist teuer, Tel Aviv ist bunt, Tel Aviv ist cool. Nachdem ich die erste Nacht feststellen musste, dass 19€/Nacht in einem Hostel eher die untere Preisgrenze ist, verbrachte ich glücklicherweise alle anderen Tage bei Couchsurfern. Mit und ohne Judith.
Die ersten Tage verbrachte ich bei einer coolen Freelance Designerin/Journalistin, die ihre Wohnung herrlich kitschig ausgestaltete. Die Toilette mit Cartoonausschnitten zugeklebt. Das Wohnzimmer im „Oma-Stil“ dekoriert. Da kann man sich ja nur wohl fühlen.
Eines Abends ging meine Gastgeberin dann aus und bot mir an, doch mal das Radio anzumachen. Gesagt, getan und was gab es? Super coolen Jazz. Mal wieder ein Lob aufs israelische Radioprogramm oder vielmehr auf das gute Timing, aussgerechnet die 45min gutes Programm zu erwischen auf die dann tatsächlich irgendein 90er Backstreet Boys Kram folgte.

Großes Highlight des Tel Aviv Aufenthalts war natürlich ohne Frage die sehnsüchtig erwartete Ankunft von Judith, für die an diesem Tage auch die Sonne in ihrem vollsten Glanze strahlte. Tags zuvor gab es schließlich ein paar Wolken und es waren vielleicht nur 15° oder so.. 😉

Während Tel Aviv international als homosexuellenfreundlichste Stadt ausgezeichnet wurde und sich entsprechender Reisender sicher sein kann, kommen hier auch viele hin, die das vielleicht nicht so wollten. Viele Einwanderer aus dem Sudan landen hier beispielsweise und sind irgendwie illegal oder haben zumindest einen unklaren Status. Zumindest sagte mir die Couchsurferin, dass die alle, nachdem sie abgefangen wurden, dann nach Tel Aviv geschickt wurden. Diese Situation kriegt man am besten mit, wenn man sich in der Gegend um die Central Bus Station aufhält. Natürlich gibts dann für jene auch keine Arbeitserlaubnis. So fängt es dann an, dass man sich über wachsende Kriminalität etc. beschwert.

Tel Aviv hat natürlich unterschiedliche Stadtviertels und so kam ich die ersten Nächte in einer Art Arbeiterviertel unter in welchem sich nette Cafés und Bars mit Tischlerschuppen und Metalverarbeitungsschuppen die Klinke in die Hand gaben. Hier wurde ich dann auch beim zweiten Besuch von Tel Aviv, als Judith schon weg war, Zeuge jenes kleinen Konzerts im Konzert:

Dies war die Bläserfraktion einer Funkband, die noch eine halbe Stunde zuvor in einer kleinen Bar coole Funkimpro’s gespielt hatte und nun auf der Straße swingte.

Interessanterweise fällt es mir schwer irgendwie mehr zu schreiben und auch viele Fotos haben wir nicht gemacht…aber so ist das dann halt mal.

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