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So war’s in El Gouna

Die Schonzeit ist vorbei. Seit gestern sind wir sozusagen wieder op Jück und das ist auch gut so. Die Tage in El Gouna waren zwar sehr entspannt und von viel freier Zeit geprägt aber so langsam drohte dann auch die Decke auf den Kopf zu fallen. ..

Vorige Bemerkungen und Bilder machen ja klar, dass El Gouna nicht nur irgendein Ort ist. Hier leben Ägypter und Ausländer, Ägypter und Ausländer machen hier Urlaub. Das kann man jedenfalls als positiven,quasi integrativen Aspekt hervorheben… Es ist somit nicht nur ein reines Urlaubsdomizil. Arbeiten sieht man hier zu 99% Männer. Es gibt hier Restaurants aller Geschmacksrichtungen und halt alles andere was man so an Konsumbedürfnissen verspürt zu größtenteils europäischen Preisen. Am Strand zum Roten Meer gibts dann alles was so die verschiedenen Wassersportszenen so glücklich macht. Alles wirkt sehr sauber. Es gibt einen Lieferservice der Alkohol, Brötchen, Pizza und was auch immer bringt. Dann gibt es auch einen Ableger der American University of Cairo und eine International School.
Wohnen und Tourismus sind wie man liest schon recht nah zusammengbracht. Aus architektonischer Sicht ist das Prinzip dieser, aus dem Nichts von einem doch recht wohlhabenden Ägypter errichteten, Stadt recht interessant. Jedes Viertel/ Gebiet hat einen eigenen Baustil. Unsere Wohnung im Gebiet West Golf könnte sozusagen als im arabischen Stil gesehen werden.. Die Hotelanlagen wieder wirkten schon eher europäisch und tendenziell auch eher langweilig. Im Gesamten kommt aber auch oft das Gefühl auf in einer Art großem Phantasialand rumzulaufen, nur halt ohne Achterbahn, Galaxy und Schwanensee – Wasser wäre aber genug da..
Interessant fand ich wie viele Menschen irgend etwas arbeiten… Ein oder zwei Menschen vom Sicherheitspersonal oder sowas saßen immer an einer Art Kontrollposten die in unser Viertel „West Golf“ führte. Die Aufgabe bestand im wesentlichen hereinfahrenden Wagen die Sperr-Balken zu öffnen. Nicht befugte hätten sie vermutlich auch nicht reingelassen. An den Kreisverkehren stehen Tags wie Nachts dann auch immer wieder mal Männer die mit einer Art leuchtender Kelle den Weg im Kreisel leiten. Das Verkehrsaufkommen zeigt sich hier aber auch recht moderat. Dann befinden sich auch sonst manchmal ein paar Leute am Kreisverkehr und kehren und säubern um und in ihm rum und wohl auch die Gehwege. Möchte man nicht seine Füße benutzen und hat keinen eigenen Wagen kann man auf die Tuc Tucs zurückgreifen, die innerhalb El Gounas fahren. Eine Fahrt, ein Preis, egal wie lang und wohin. Entspannende Tatsache wenn ich da an meine erste Erfahrung bei der Ankunft denke bei der Pascal und Judith am Flughafen mit ein paar Taxifahrern verhandelten.
Insgesamt eine interessante Zeit und langsamer Einstieg in die ägyptische Welt. Aber wie schon gesagt: Endlich gehts los !

Mögen euch die Bilder einen kleinen Eindruck verschaffen. Wenn ihr auf ein Bild klickt kommt das ganze als Gallerie samt Beschreibungen:








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